Kerze anzünden ...
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icon  Eintrag Nr. 3249 von Familie Kraft  vom 13.08.2018 um 12:43 Uhr icon

Grundrechte der Trauer von Ulrich Schaffer

Du hast das Recht,
deine dunklen Stunden zu durchleben
und dich nicht durch billige Sprüche
aus ihnen herauslocken zu lassen.
Schon der Versuch ist eine Entwürdigung
deiner inneren Wirklichkeit.
Du bist auch deine Dunkelheit.
Die Abgründe und Widersprüche
gehören auch zu dir.
Die Schatten geben deinem Leben
Tiefe und Menschlichkeit.
Wer mit dir in Beziehung tritt,
sollte wissen, dass diese Seite zu dir gehört.
Wer sie in dir ablehnt,
hat nicht das Recht,
sich deinen Freund und deine Freundin zu nennen.
Manche geben dir nicht das Recht
auf diese Seite in dir.
Sie erwarten, dass du sie unterschlägst
und das Glück vorspielst.
Vielleicht haben sie weniger Angst für dich
als für sich selbst, weil sie durch dich
an das nicht Offene in sich selbst geraten.
Wenn sie darum dir helfen wollen,
geschieht es nicht, um Dir zu helfen, sondern sich selbst.

Du hast ein Recht auf deine Trauer.
Du darfst dich deinen Verlusten widmen,
musst nicht verdrängen, was dich beschwert.
Du hast ein Recht, das ab zu trauern,
was dich so tief enttäuscht hat
und was du nicht ändern kannst.
Du hast ein Recht auf deine Tränen,
auf dein Schweigen,
auf deine Ratlosigkeit,
auf deine innere und äußere Abwesenheit.

Du musst nicht den Glücklichen spielen,
nicht über den Dingen stehen.
Du hast ein Recht, die wegzuschicken,
die dich mit Gewalt aus deiner Trauer
herausholen wollen, weil deine Trauer
sie selbst bedroht.

Du hast ein Recht auf deine Trauerzeit.

Du hast ein Recht,
mit denen nicht reden zu wollen,
die dir ein schlechtes Gewissen machen
für deine Dunkelheit und Trauer.
Die mit Sprüchen kommen
und dich mit diesen Sprüchen
unter Druck zu setzen versuchen.
Du hast ein Recht auf deine Trauerstille.

icon  Eintrag Nr. 3248 von Mama und Papa  vom 13.08.2018 um 11:39 Uhr icon

UNVERGESSEN

Jede Heimkehr
einer geliebten Seele
ist zugleich Erinnerung
an die Lieben,
die sie erwarten…

ღ Petra Franziska Killinger

Mit jeder Heimkehr einer geliebten Seele leben zugleich Erinnerungen an die Menschen auf,
die im Land der Liebe auf sie warten.
So bleiben ALLE unsere Lieben UNVERGESSEN...

icon  Eintrag Nr. 3247 von Mama und Papa  vom 13.08.2018 um 11:36 Uhr icon

UNVERGESSEN

icon  Eintrag Nr. 3246 von Familie Kraft  vom 13.08.2018 um 11:35 Uhr icon

Hör nicht hin
wenn sie Dir vorschreiben wollen
wie Du zu trauern hast.

Hör nicht hin
wenn die, die noch nicht annähernd
soviel schreckliches erlebt haben
sich aufspielen
als wäre Ihre Meinung relevant.

Hör nicht hin
geh weg
lass sie stehen
sie schaden Dir nur
und sind es nicht wert
daß Du auch nur eine Minute
an sie verschwendest.

Hör nicht hin…

icon  Eintrag Nr. 3245 von Mama und Papa  vom 11.08.2018 um 10:40 Uhr icon

Ich bin dir oft begegnet
Hab mich um dich gedreht
Lautlos zu dir gesprochen
Mich nachts zu dir gelegt

Ich war immer da, ich war nie fort
In Zwischenräumen außerhalb der Zeit
In deinem Herzen fand ich diesen Ort
Den Augenblick der Ewigkeit
Flieg mit mir, so weit der Himmel reicht
Es fällt die Welt, die Zeit - schwerelos und leicht
Ein stiller Hauch, ein Flügelschlag
Und alles Sein entweicht
Die Seele fliegt, so weit der Himmel reicht
Es fällt das Wort, es fällt die Tat
Es fällt der Mund, die Hand
Es fallen Tal und Berge
Es fällt das Meer, das Land
Es fallen Angst und Einsamkeit
Die Trauer und die Tränen
Alles fällt und fällt und fällt...
Es fällt die Zeit - es fällt die Welt

Elisabeth v.Thüringen

icon  Eintrag Nr. 3244 von Familie Kraft  vom 10.08.2018 um 11:08 Uhr icon

Das Leben fragte den Tod:
"Warum lieben mich die Menschen,
aber dich hassen sie?"

Der Tod antwortete:
"Weil du eine wunderschöne Lüge bist
und ich eine schmerzhafte Wahrheit."

icon  Eintrag Nr. 3243 von Familie Kraft  vom 10.08.2018 um 10:53 Uhr icon

ღ Von Leuten und Menschen

Oh, wie geht es Ihnen? Sie haben sich gar nicht verändert, sprechen die Leute im raschen Vorübergehen und erwarten keine Antwort.

Menschen jedoch, denen Du begegnest, Menschen mit Herzensbildung, bleiben stehen und nehmen die äußerlich nur schwer fassbare Veränderung wahr, die tief in Deinem Herzen und in Deiner Seele stattgefunden hat.

Ja, manchmal braucht es nur ein kurzes Stehenbleiben, einen Blick in die Augen, nicht mehr - aber auch nicht weniger. Manchmal braucht das Leben nur ein wenig Menschlichkeit.

Ich wünsche Dir MITMenschen – Menschen MIT Herzensbildung!

ღ Petra Franziska Killinger

icon  Eintrag Nr. 3242 von Mama und Papa  vom 10.08.2018 um 09:03 Uhr icon

Du und ich,
zwei einander
zuwinkende Herzen
am Morgen.

Du und ich,
zwei einander
zuträumende Seelen
in der Nacht.

Du und ich.
Liebe, die sich sehnt
und findet.

ღ Petra Franziska Killinger

icon  Eintrag Nr. 3241 von Mama und Papa  vom 06.08.2018 um 08:37 Uhr icon

"Es gibt die Erfahrung,

dass mitten im Leben das Leben verloren geht.

Wer je einen Menschen geliebt hat, weiß es.

Wer je so viel von sich selber weggegeben hat,

hinüber gegeben,
in einen anderen Menschen,

wie es einem Liebenden geschieht,
der weiß,
wie wenig von ihm selbst übrig bleibt,

wenn ihm der geliebte Mensch genommen wird.

Wer je einem Kind das Leben geschenkt hat,

kann wissen,
dass es sich nie ganz ablöst,
sondern immer,
für eine ganze Lebenszeit,
ein Teil von ihm bleibt.

Wenn mein Kind stirbt,

bleibe ich nicht übrig,
wie ich es war.

Es geht etwas von mir selbst fort,
unbekannt wohin,
und nie werde ich wieder der sein,

der ich vorher war.

Es bricht etwas ab auch von der Welt,

in der ich lebe, es reißt etwas auf,
und wird sich nie wieder ganz schließen.

Und nie wird mich die Schönheit dieser Welt

wieder so unmittelbar berühren wie zuvor...."

(Jörg Zink)

icon  Eintrag Nr. 3240 von Familie Kraft  vom 06.08.2018 um 08:30 Uhr icon

Seien Sie untröstlich

Manche Versuche, einen Trauernden zu trösten, haben etwas sehr Selbstsüchtiges. Trauer ist schwer auszuhalten. Die Betroffenen werden getröstet, damit es den Tröstenden besser geht. Es ist aber oft nicht möglich, solchen Trost anzunehmen. Es gibt für Trauernde keinen Grund, sich auch noch Gedanken über die anderen zu machen. Und doch ist es etwas sehr Alltägliches. Haben Sie schon einmal einen Tröstungsversuch geschehen lassen, obwohl sie wussten, dass es Ihnen nichts hilft, nur damit es dem Tröstenden besser ging? Haben Sie schon so getan, als ob Sie etwas tröstet? Oder sich Vorwürfe gemacht, wenn Ihnen eine abweisende Antwort herausgerutscht ist, obwohl Sie wussten, dass der andere es doch nur gut gemeint hat?
Es ist vollkommen in Ordnung, wenn Sie untröstlich sind. Sie halten all das aus, und Sie dürfen von anderen erwarten, dass sie das ebenfalls tun: aushalten, dass es oft keinen Trost gibt! Aushalten, dass diese Situation das Gefühl absoluter Hilflosigkeit auslöst. Sie dürfen an sich denken! Das ist die große Chance der Trauer: Es gibt keinen andere Möglichkeit mehr – Sie müssen sich selbst ernst nehmen. Sie dürfen so sein, wie Sie jetzt sind!

© Antje Uffmann
Aus „Mit meiner Trauer weitergehen“, Kreuz Verlag

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