Kerze anzünden ...
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icon  Eintrag Nr. 3145 von Mama und Papa  vom 08.04.2018 um 20:41 Uhr icon

Deine Stimme ist hörbar

wenn ich sie laut
nachspreche:
erinnerte Sätze,
die uns gehören.

Seit der letzten Umarmung
nimmt die Entfernung
täglich zu.
auch im Traum
bist du jetzt nicht einzuholen.

Vergiss nicht, wie kurz
der Abschied war
und dass ein Wind
genügt:
Ich werde dich sofort
erkennen.

© Richard Exner

icon  Eintrag Nr. 3144 von Mama und Papa  vom 08.04.2018 um 11:26 Uhr icon

"Ich sterbe, aber meine Liebe zu Euch stirbt nicht.
Ich werde Euch vom Himmel herab lieben,
wie ich Euch auf Erden geliebt habe."

Sophronius Eusebius Hieronymus, 347-420

icon  Eintrag Nr. 3143 von Mama und Papa  vom 07.04.2018 um 21:17 Uhr icon

Senna Hoy

Seit du begraben liegst auf dem Hügel,
Ist die Erde süß.
Wo ich nun hingehe auf Zehen,
Wandele ich über reine Wege.

O deines Blutes Rosen
Durchtränken sanft den Tod.
Ich habe keine Furcht mehr
Vor dem Sterben.

Auf deinem Grabe blühe ich schon
Mit den Blumen der Schlingpflanzen.
Deine Lippen haben mich immer gerufen,
Nun weiß mein Name nicht mehr zurück.

Jede Schaufel Erde, die dich barg,
Verschüttete auch mich.

Darum ist immer Nacht an mir,
Und Sterne schon in der Dämmerung.

Und ich bin ganz unbegreiflich unseren Freunden
Und ganz fremd geworden.

Aber Du stehst am Tor der stillsten Stadt
Und wartest auf mich, du Großengel.

Else Lasker-Schüler

icon  Eintrag Nr. 3142 von Mama und Papa  vom 06.04.2018 um 13:41 Uhr icon

SEHNSUCHT
In der Trauer ist das Sehnen nach seinem geliebten Menschen eine Suche in die Unendlichkeit. Trauernde fühlen diesen Schmerz der Sehnsucht so intensiv, so tief.
Er füllt sie schmerzlich aus.
Das Vermissen ist übermächtig.
Sehnsucht:
„Mein Sehnen sucht dich".
Überall.
Immer mit der Frage?
Wo bist du?
Wie geht es dir, dort wo du nun bist?
Ich sehne mich zu dir!
Ich würde dich so gerne sehen,
dich umarmen,
dich halten,
einfach nur bei dir sein.
Dich nur kurz besuchen in deiner Welt.
Es tut so weh, du bist so weit weg und mir im Herzen doch so nah.
"Ich liebe dich so sehr und vermisse dich"..
Die Liebe zu seinem geliebten Menschen wird immer bleiben, die Verbindung wird immer bestehen, doch all das ist niemals genug, denn der Mensch fehlt hier im Leben.
An jedem neuen Tag, bei all dem was der Trauernde tut und in jedem schönen Augenblick ist die Traurigkeit mitdabei, immer gedanklich und fühlbar anwesend,
denn nichts mehr ist seit dem Tod, vollkommen.
Für immer, ein Leben lang wird der Mensch schmerzlich fehlen.
Und die Sehnsucht wird bleiben, irgendwann verändert auch sie sich und aus dem tiefen Schmerz wird eine liebevolle Dankbarkeit mit der Erinnerung an das vergangene, gemeinsame Leben.
Und doch wird es immer wieder Momente geben da trifft die
SEHNSUCHT MITTEN INS HERZ.
„ Nur ein Gedanke an dich, ein Lied, eine Erinnerung
und mein Sehnen sucht dich".
Unser gemeinsam verbrachtes und glückliches Leben zieht an mir vorbei und mein Sehnen sucht dich hier im Leben.
Doch du bist nicht mehr hier.
Es bleibt mir nur der Gedanke,
die Erinnerung an dich und mein Sehnen zu dir.
So wie du warst, sehe ich dich für immer vor mir.
Du fehlst und die Sehnsucht ist schmerzlich
in jeder Faser des Körpers spürbar.
Auch heute noch.
©Text: Beate Großmann

icon  Eintrag Nr. 3141 von Mama und Papa  vom 06.04.2018 um 05:51 Uhr icon

Du lebst im Himmel,
in einer Welt aus liebendem Licht,
die auch mir einmal offen steht,
Dort werden wir uns wiedersehen.

Petra Franziska Killinger

icon  Eintrag Nr. 3140 von Rene  vom 05.04.2018 um 15:08 Uhr icon

...und war ich nur ein Blatt im Wind der Ewigkeit, man hat mich doch geliebt.

icon  Eintrag Nr. 3139 von Mama und Papa  vom 05.04.2018 um 00:11 Uhr icon

Trauerzeit

Wie soll mein Herz verstehen,
dass Du für immer gegangen bist?
Wie soll mein Herz verstehen,
was der Verstand nicht fassen kann?

Um Trauern zu können,
muss das Herz erst einmal
das Unfassbare erfassen lernen...


Petra Franziska Killinger

icon  Eintrag Nr. 3138 von Mama und Papa  vom 04.04.2018 um 07:11 Uhr icon

Du bist da,
ich sehe dich nicht,
dein Körper wurde mit Erde zugedeckt.
Ich höre dich nicht,
deine Stimme rückt ferner von Tag zu Tag.
Meine Hände fassen nach dir
und greifen ins Leere.
Aus deinen Kleidern
verfliegt mir der letzte Duft.
Und doch
Bist DU da - in mir!
(Renate Salzbrenner)

icon  Eintrag Nr. 3137 von Mama und Papa  vom 02.04.2018 um 16:08 Uhr icon

Mit schweren Schritten und voll Bitterkeit
gehe ich auf diese Tage zu
in denen überall die Botschaft verkündigt wird:
“Er ist auferstanden und lebt”
In diesen Tagen wird viel die Rede sein
vom erwachenden Leben
vom Sieg über den Tod
von der Hoffnung

in mir aber ist eher Karfreitag
ist eher Dunkelheit
denn du, mein Kind, bist fort für immer
dein Platz ist leer und kann
niemals mehr besetzt werden

Wie soll ich Ostern feiern
und einstimmen in den Jubelruf?
Was kann geschehen
dass es in mir nicht Karfreitag bleibt?

Ich schließe die Augen und lausche in mich hinein
und langsam, behutsam und voller Scheu
tauchen Bilder von dir
in meiner Seele auf

Bruchstücke und mehr von Erinnerungen
von Momenten der Nähe und Zärtlichkeit
wenn wir uns an den Händen hielten
wenn deine staunenden Augen hineinschauten
in eine Welt, die dir voller Wunder war
ich tauche hinab in die Zeit
als du noch hier warst und an meiner Seite gingst

Hast du nun das Licht gefunden
das ich nur so selten erkennen kann in meiner Trauer?
Darf ich dich im Licht erahnen
das doch manchmal hineinstrahlt in all die Finsternis?
Ja, ich erahne dich im Licht
im Leuchten der Sterne bei Nacht
und manchmal in der Sonne des Tages

Du fehlst mir – und das wird
und soll niemals mehr anders sein
Dein Platz bleibt leer
Ich kann nicht einstimmen in die Jubelrufe zum Osterfest
aber ich kann leise und zart
Dank sagen für die Zeit mit dir
und will darauf vertrauen:

Deine Spuren, die durch meine Erinnerungen gewebt sind
helfen mir beim Weitergehen
und so soll das, was du mir immer bedeuten wirst
mir helfen auf meinem Weg aus der Dunkelheit heraus
den kleinen Lichtern entgegen

(U. Tietze)

icon  Eintrag Nr. 3136 von Mama und Papa  vom 01.04.2018 um 23:05 Uhr icon

Du bist mir nah
Du bist mir nahe,
auch wenn ich dich nicht sehe.
Du bist bei mir,
auch wenn du ganz wo anders bist.
Du bist in meinem Herzen,
in meiner Seele,
in meinem Leben,
immer.

Marion Schmickler

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