Kerze anzünden ...
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icon  Eintrag Nr. 3570 von Mama und Papa  vom 08.01.2020 um 07:38 Uhr icon

KERZENLICHT

Viele tausend Kerzen strahlen
in dieser dunklen Zeit,
als wollten sie befreien,
die Welt von ihrem Leid.

Mit ihren sanften Strahlen,
bewegen sie der Menschen Herz,
vertreiben daraus Sorgen,
Bedrängnis und Schmerz.

Lasst die Kerzen brennen,
nicht nur zur Weihnachtszeit,
dann wird das Leid gelindert,
auf Erden weit und breit.

( Ursula Posselmann)

icon  Eintrag Nr. 3569 von Mama und Papa  vom 07.01.2020 um 07:03 Uhr icon

So laut kann Stille sein

So laut kann Stille sein,
so verletzlich Friede.
Das Herz so voller Schmerz
und Fragen immer wieder.

Wo Hoffnungen nicht
ausgeträumt sind,
malen Sterne ihre Lieder.
Wo wir im Miteinander sind,
sehen wir das Licht wieder.
(Monika Minder)

icon  Eintrag Nr. 3568 von Mama und Papa  vom 06.01.2020 um 11:47 Uhr icon

Nicht immer – eher selten – kommt der Tod als Erlösung. In tiefer Trauer muss das Herz lernen, alte Gewissheiten zurechtzurücken. Der Tod zwingt uns, rückwärts zu denken, Revue passieren zu lassen und gleichzeitig die Gedanken nach vorne, auf das Wiedersehen zu richten. Da fällt ein unbefangener Blick in die Zukunft schwer. Da mag der Glaube an den Himmel, an ein Wiedersehen eine große Kraftquelle sein. Es mag aber auch sein, dass wir uns neu versichern müssen. In jedem Fall werden wir lernen, unser Leben neu auszurichten. Es gibt Menschen, die nun von einem neuen, fremden Leben berichten oder das Leben nur noch als ein Weiterleben empfinden, dessen Sinngehalt mit dem Tod des geliebten Menschen ausgelöscht wurde. Aber je mehr Zeit verstreicht, je tiefer wir uns neu aufstellen, neu vergewissern, desto mehr begreifen wir, dass kein neues Leben beginnt, sondern es sich um eine tiefgreifende Erfahrung handelt, die in unserem Leben fürderhin ihren Platz einnehmen will und wird. Sie gehört nun zu uns – für immer – und wird Teil unseres Seins und Strebens. Sie macht uns zu dem Menschen, der wir werden sollen.

Wir werden lernen, mit unseren inneren Augen zu sehen, mit den Augen der Seele und des Herzens, und wir werden tiefer und wesentlicher. Stück für Stück erobern wir uns unsere alte Gewissheit zurück – und Stück für Stück erobert der Friede unsere Herzen, wenn wir es zulassen können. Und wir verstehen, der Verlust ist nicht nur tiefe Trauer, sondern auch neues Lernen und Leben in tiefer Liebe. Denn jeder Mensch, der sich der ewigen Heimat zuwendet, hinterlässt seine Spuren, seine Botschaft, die für uns zur Aufforderung wird, diesen Schatz zu bewahren und vielleicht sogar an die kommenden Generationen weiterzureichen.

Darum lasst uns neugierig sein, wenn wir einem Schmetterling begegnen. Lasst uns neugierig sein, wenn uns eine Feder zu Füßen fällt, staunen, wenn wir die Sterne betrachten. Lasst uns traurig aber auch mutig und aufmerksam sein - hin zu der Erkenntnis, wir sterben ins Leben, in das ewige Leben …

Wir müssen dem Schicksal vergeben lernen. Und wir müssen schauen, dass wir nicht in Selbstmitleid und anhaltendem Zorn verharren. Das braucht vielleicht an manchen Tagen Disziplin und mehr Kraft als das gerissene Herz spricht, aber es ist möglich.

Der Tod hat nicht das letzte Wort.

Petra Franziska Killinger

icon  Eintrag Nr. 3567 von Mama und Papa  vom 06.01.2020 um 10:53 Uhr icon

Manchmal

Manchmal
in einer Stunde
zwischen Tag
und Traum
wenn Licht
und Schatten
einander umarmen
gehen meine Gedanken
auf Sternwanderung.

Mein Kummergepäck
habe ich zurückgelassen
weit draußen
auf dem Abstellgleis
meines Lebenszuges
um tief unten
aus geschenkten
Liebeszeichen
der Zuversicht
eine Hütte zu bauen
die zur Einkehr lädt....

Hier darf ich ausruhen
im Schönen verweilen
und warten,
warten bis Steine
zu Sternen werden
die mir leuchten
in den Feierabend
des Herzens.

Luise Meuser

icon  Eintrag Nr. 3566 von Mama und Papa  vom 05.01.2020 um 11:16 Uhr icon

Da ist dein Bild.
Dein Lächeln.
Der warme Blick deiner Augen.
Der Klang deiner Stimme.
Da ist die Art und Weise, in der du
dich gekümmert, gesorgt und getröstet hast.
Deine Hände, die gehalten und gestreichelt haben.
Da sind so viele zärtliche Erinnerungen – und
dein Herz, das unsichtbar meines umschließt.
Da ist und bleibt LIEBE.

Petra Franziska Killinger

icon  Eintrag Nr. 3565 von Mama und Papa  vom 04.01.2020 um 10:24 Uhr icon

Gedicht - Tränen im Himmel


Würdest Du meinen Namen kennen,
wenn ich Dir im Himmel begegne?
Würdest Du derselbe sein,
wenn ich Dir im Himmel begegne?
Ich brauche Kraft, um auszuhalten.
Denn ich weiß, ich kann nicht sein
- hier im Himmel.
Würdest du meine Hand halten,
wenn ich Dir im Himmel begegne?
Würdest Du mich stützen,
wenn ich dir im Himmel begegne?
Ich finde meinen Weg durch Nacht und Tag
denn ich weiß, ich kann nicht bleiben
- hier im Himmel.
Zeit kann Dich beugen, Zeit kann dich in die Knie zwingen
Zeit kann Dein Herz brechen, bete für mich, bitte!
Dort hinter der Tür - ich weiß, dort ist Frieden
und ich weiß, es wird keine Tränen mehr geben
- dort im Himmel.
Würdest Du meinen Namen kennen,
wenn ich Dir im Himmel begegne?
Würde es noch genauso sein,
wenn ich dir im Himmel begegne?
Ich brauche Kraft, um auszuhalten.
Denn ich weiß, ich kann nicht sein
- hier im Himmel.

Eric Clapton ("Tears in Heaven")

icon  Eintrag Nr. 3564 von Mama und Papa  vom 03.01.2020 um 08:01 Uhr icon

Heute ein Tag wie jeder.
Ein Tag,der gleich einem sanft fließenden Bach
wieder und wieder deinen Namen flüstert,
und meinem Herzen versichert,
dass es keine Himmelsstufen braucht
um dir begegnen zu dürfen.
Heute ein Tag wie jeder.Ein Tag mit dir...
(P.F.Killinger)

icon  Eintrag Nr. 3563 von Mama und Papa  vom 02.01.2020 um 10:38 Uhr icon

Engel

Still und unsichtbar
stehen sie am Wegesrand
Sie retten dich
durch die dunklen Täler
deines Lebens hindurch
und lassen dir auch
in tiefster Nacht
eine Stern am
Himmel aufleuchten.

Sie weiten die Enge
deiner Angst
hin zu helleren Räumen,
in denen Freude keimen
und Zuversicht wachsen kann.

Still und unsichtbar
geben sie dir Geleit ;
Lichtboten einer
unsichtbaren Welt -

die Engel.

~ Christa Spilling-Nöker ~

icon  Eintrag Nr. 3562 von Mama und Papa  vom 01.01.2020 um 23:31 Uhr icon

Wieder werden wir in ein neues Jahr geworfen, samt all den alten Sachen am Rücken. Wie ein Rucksack drücken sie, und so manches lässt sich nicht einfach abschütteln wie frischer Schnee auf der Jacke. Wir tragen alles über die Schwelle und leben damit weiter bis, wie man so schön sagt, Zeit die Wunden geheilt hat. Manchmal tut sie es tatsächlich, die Zeit, Wunden heilen. Vielleicht blitzt in späteren Jahren wieder einmal etwas auf, das noch unverarbeitet zur Seite gelegt wurde, weil es damals gerade nicht günstig war, die Gefühle zuzulassen, oder wir damit überfordert gewesen wären. Gerade die besinnlichen Tage sind dafür da, zuzulassen und sich wieder zu spüren und all die unverarbeiteten Dinge ans Licht aufsteigen zu lassen. Weh tut es immer noch, aber wir können es zulassen und aushalten und damit etwas leichter ins neue Jahr rutschen.

(© Monika Minder))

icon  Eintrag Nr. 3561 von Mama und Papa  vom 01.01.2020 um 11:05 Uhr icon

UNVERGESSEN


In ewiger LIEBE