Kerze anzünden ...
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Kommentar:

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icon  Eintrag Nr. 3245 von Mama und Papa  vom 11.08.2018 um 10:40 Uhr icon

Ich bin dir oft begegnet
Hab mich um dich gedreht
Lautlos zu dir gesprochen
Mich nachts zu dir gelegt

Ich war immer da, ich war nie fort
In Zwischenräumen außerhalb der Zeit
In deinem Herzen fand ich diesen Ort
Den Augenblick der Ewigkeit
Flieg mit mir, so weit der Himmel reicht
Es fällt die Welt, die Zeit - schwerelos und leicht
Ein stiller Hauch, ein Flügelschlag
Und alles Sein entweicht
Die Seele fliegt, so weit der Himmel reicht
Es fällt das Wort, es fällt die Tat
Es fällt der Mund, die Hand
Es fallen Tal und Berge
Es fällt das Meer, das Land
Es fallen Angst und Einsamkeit
Die Trauer und die Tränen
Alles fällt und fällt und fällt...
Es fällt die Zeit - es fällt die Welt

Elisabeth v.Thüringen

icon  Eintrag Nr. 3244 von Familie Kraft  vom 10.08.2018 um 11:08 Uhr icon

Das Leben fragte den Tod:
"Warum lieben mich die Menschen,
aber dich hassen sie?"

Der Tod antwortete:
"Weil du eine wunderschöne Lüge bist
und ich eine schmerzhafte Wahrheit."

icon  Eintrag Nr. 3243 von Familie Kraft  vom 10.08.2018 um 10:53 Uhr icon

ღ Von Leuten und Menschen

Oh, wie geht es Ihnen? Sie haben sich gar nicht verändert, sprechen die Leute im raschen Vorübergehen und erwarten keine Antwort.

Menschen jedoch, denen Du begegnest, Menschen mit Herzensbildung, bleiben stehen und nehmen die äußerlich nur schwer fassbare Veränderung wahr, die tief in Deinem Herzen und in Deiner Seele stattgefunden hat.

Ja, manchmal braucht es nur ein kurzes Stehenbleiben, einen Blick in die Augen, nicht mehr - aber auch nicht weniger. Manchmal braucht das Leben nur ein wenig Menschlichkeit.

Ich wünsche Dir MITMenschen – Menschen MIT Herzensbildung!

ღ Petra Franziska Killinger

icon  Eintrag Nr. 3242 von Mama und Papa  vom 10.08.2018 um 09:03 Uhr icon

Du und ich,
zwei einander
zuwinkende Herzen
am Morgen.

Du und ich,
zwei einander
zuträumende Seelen
in der Nacht.

Du und ich.
Liebe, die sich sehnt
und findet.

ღ Petra Franziska Killinger

icon  Eintrag Nr. 3241 von Mama und Papa  vom 06.08.2018 um 08:37 Uhr icon

"Es gibt die Erfahrung,

dass mitten im Leben das Leben verloren geht.

Wer je einen Menschen geliebt hat, weiß es.

Wer je so viel von sich selber weggegeben hat,

hinüber gegeben,
in einen anderen Menschen,

wie es einem Liebenden geschieht,
der weiß,
wie wenig von ihm selbst übrig bleibt,

wenn ihm der geliebte Mensch genommen wird.

Wer je einem Kind das Leben geschenkt hat,

kann wissen,
dass es sich nie ganz ablöst,
sondern immer,
für eine ganze Lebenszeit,
ein Teil von ihm bleibt.

Wenn mein Kind stirbt,

bleibe ich nicht übrig,
wie ich es war.

Es geht etwas von mir selbst fort,
unbekannt wohin,
und nie werde ich wieder der sein,

der ich vorher war.

Es bricht etwas ab auch von der Welt,

in der ich lebe, es reißt etwas auf,
und wird sich nie wieder ganz schließen.

Und nie wird mich die Schönheit dieser Welt

wieder so unmittelbar berühren wie zuvor...."

(Jörg Zink)

icon  Eintrag Nr. 3240 von Familie Kraft  vom 06.08.2018 um 08:30 Uhr icon

Seien Sie untröstlich

Manche Versuche, einen Trauernden zu trösten, haben etwas sehr Selbstsüchtiges. Trauer ist schwer auszuhalten. Die Betroffenen werden getröstet, damit es den Tröstenden besser geht. Es ist aber oft nicht möglich, solchen Trost anzunehmen. Es gibt für Trauernde keinen Grund, sich auch noch Gedanken über die anderen zu machen. Und doch ist es etwas sehr Alltägliches. Haben Sie schon einmal einen Tröstungsversuch geschehen lassen, obwohl sie wussten, dass es Ihnen nichts hilft, nur damit es dem Tröstenden besser ging? Haben Sie schon so getan, als ob Sie etwas tröstet? Oder sich Vorwürfe gemacht, wenn Ihnen eine abweisende Antwort herausgerutscht ist, obwohl Sie wussten, dass der andere es doch nur gut gemeint hat?
Es ist vollkommen in Ordnung, wenn Sie untröstlich sind. Sie halten all das aus, und Sie dürfen von anderen erwarten, dass sie das ebenfalls tun: aushalten, dass es oft keinen Trost gibt! Aushalten, dass diese Situation das Gefühl absoluter Hilflosigkeit auslöst. Sie dürfen an sich denken! Das ist die große Chance der Trauer: Es gibt keinen andere Möglichkeit mehr – Sie müssen sich selbst ernst nehmen. Sie dürfen so sein, wie Sie jetzt sind!

© Antje Uffmann
Aus „Mit meiner Trauer weitergehen“, Kreuz Verlag

icon  Eintrag Nr. 3239 von Mama und Papa  vom 02.08.2018 um 07:40 Uhr icon

Tag und Nacht
Wenn ich an DICH denke,
ist da immer ein Lächeln
und ein bleibender Hauch
von Traurigkeit und Sehnsucht.

Doch eines ist gewiss,
wann immer ich an DICH denke, bist DU da

(Petra Franziska Killinger)

icon  Eintrag Nr. 3238 von Mama und Papa  vom 01.08.2018 um 09:20 Uhr icon

Manchmal, einfach so,
fliegt eine Erinnerung zu mir.

Manchmal ist eine Erinnerung so ergreifend,
dass das Herz voller Liebe durchflutet wird.

Das sind,
so fühle ich,
die Momente,
in denen du mir besonders nahe bist.

(P.F. Killinger)

icon  Eintrag Nr. 3237 von Ramona Schroeder  vom 31.07.2018 um 11:30 Uhr icon

¸ღ¸☆´Das Licht der Kerze soll hell leuchten bis zu Euch....☆¸ღ¸
..¤.☆.Es soll Euch zeigen, dass Ihr nicht vergessen seid....☆¤..

icon  Eintrag Nr. 3236 von Mama und Papa  vom 26.07.2018 um 11:15 Uhr icon

Wir haben es heute besonders schwer,
Zeiten der Trauer durchzustehen. Täglich hören wir,
was irgendwo auf der Welt an Unglück geschieht,
was an Leid und Elend erlitten wird,
und wir schützen uns davor dadurch,
daß wir alles schnell wieder vergessen.

So erwarten wir es auch von den Trauernden,
und sie selbst entschuldigen sich,
daß es ihnen nach vier Wochen
noch immer nicht besser geht.
Die Freunde reden nicht mehr darüber.
Nicht daran rühren, sagen sie.

Aber ich wünschte im Gegenteil, wir fänden Worte,
über den Weggegangenen zu reden,
über all die langen Jahre der Freundschaft,
der Liebe und des Glücks, die vergangen sind
und doch noch so nah gegenwärtig.

Ich will dir sagen, was dir hilft:

Weinen, weil du verlassen bist, denn du bist es.
Weil dir kalt ist. Es ist wirklich kalt.
Weil dir das Weh das Herz zusammenzieht,
mehr, als irgendeiner von uns ermisst.
Du brauchst nicht unter der Eisdecke zu leben.

Schreie, auch wenn es jemand hört.
Ich verstehe es, wenn du zornig bist
über das Unrecht, das dich getroffen hat.
Wenn du wütend bist auch auf Gott,
der das zugelassen oder gar gewollt hat.
Auch Hiob klagte Gott mit harten Worten an.

Verstummen, wenn du das Gefühl hast,
der andere könne dich nicht verstehen.
Wenn du zu müde bist, zu reden,
oder wenn du dich , auf eine seltsame
und grausame Weise, schuldig fühlst.

Eines Tages wird es nicht mehr so wichtig sein,
zu weinen oder zu schreien. Aber jetzt ist es gut
Und jetzt soll es dir niemand verwehren.

© Jörg Zink

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