Ein Engel ist zur Erde gekommen
und hat Dich mit in den Himmel genommen.
Er hält Dich sicher, er hält Dich warm,
ich hoffe Du fühlst Dich geborgen in seinem Arm.




:: Gedenkseite für unsere Söhne Jens & Marcel ::

Wir vermissen euch so unendlich. Ihr seit immer bei uns.
Wir lieben euch !


Eure Eltern und Schwester

 

Wenn sich zwei Augen schließen, ein Liebes von uns geht
und wir so sehr vermissen das Herz, das stille steht.
Das Herz dass ausgeschlagen, der Mund der nicht mehr spricht,
dies ist so schwer zu tragen dass fassen Worte nicht.......



Jens Kraft




Marcel Kraft





Da ist ein Land der Lebenden
und ein Land der Toten,
und die Brücke zwischen ihnen
ist die Liebe -
das einzige Bleibende,
der einzige Sinn.

THORNTON WILDER








Glücklich sind wir zwei gegangen,
immer gleichen Schritt's.
Was vom Schicksal du empfangen,
ich empfing es mit.

Ach, das war ein sich'res Wandern,
auch wenn's sturmumtost,
einer war die Kraft des andern,
war des andern Trost.

Und nun kann ich's nicht verstehen
und mir wird so bang.
Jeder muss alleine gehen
seinen schwersten Gang.




An euch

Liebe Mitmenschen, nehmt uns Trauernde an

Geht behutsam mit uns um, denn wir sind schutzlos. Die Wunde in uns ist noch offen und weiteren Verletzungen preisgegeben.
Wir haben so wenig Kraft, um Widerstand zu leisten.

Gestattet uns unseren Weg, der lang sein kann. Drängt uns nicht, so zu sein wie früher, wir können es nicht.
Denkt daran, dass wir in Wandlung begriffen sind.
Laßt euch sagen, dass wir uns selbst fremd sind.
Habt Geduld.

Wir wissen, dass wir Bitteres in eure Zufriedenheit streuen, dass euer Lachen ersterben kann, wenn ihr unser Erschrecken seht, dass wir euch mit Leid konfrontieren, das ihr vermeiden möchtet

Wenn wir eure Kinder sehen, leiden wir.
Wir müssen die Frage nach dem Sinn unseres Lebens stellen.
Wir haben die Sicherheit verloren, in der ihr noch lebt.

Ihr haltet uns entgegen: auch wir haben Kummer!
Doch wenn wir euch fragen, ob ihr unser Schicksal tragen möchtet, erschreckt ihr.
Aber verzeiht: unser Leid ist so übermächtig, dass wir oft vergessen, dass es viele Arten von Schmerz gibt.

Ihr wißt vielleicht nicht, wie schwer wir unsere Gedanken sammeln können.
Unsere Kinder begleiten uns. Vieles, was wir hören, müssen wir auf sie beziehen.
Wir hören euch zu, aber unsere Gedanken schweifen ab.

Nehmt uns an, wenn wir von unseren Kindern und unserer Trauer zu sprechen beginnen.
Wir tun das, was in uns drängt.
Wenn wir eure Abwehr sehen, fühlen wir uns unverstanden und einsam.

Laßt unsere Kinder bedeutend werden vor euch.

Teilt mit uns den Glauben an sie.
Noch mehr als früher sind sie ein Teil von uns.
Wenn ihr unsere Kinder verletzt, verletzt ihr uns.
Mag sein, daß wir sie vollendeter machen, als sie es waren, aber Fehler zuzugestehen fällt uns noch schwer. Zerstört nicht unser Bild.
Glaubt uns, wir brauchen es so.

Versucht, euch in uns einzufühlen.
Glaubt daran, dass unsere Belastbarkeit wächst.
Glaubt daran, dass wir eines Tages mit neuem Selbstverständnis leben werden.
Euer “Zu-trauen” stärkt uns auf diesem Weg.

Wenn wir es geschafft haben, unser Schicksal anzunehmen, werden wir euch freier begegnen.
Jetzt aber zwingt uns nicht mit Worten und Blick, unser Unglück zu leugnen.
Wir brauchen eure Annahme.
Vergeßt nicht: wir müssen so vieles von neuem lernen.
Unsere Trauer hat unser Sehen und Fühlen verändert.

Bleibt an unserer Seite.
Lernt von uns für euer eigenes Leben.


Erika Bodner

(von der Seite der verwaisten Eltern)



"Trauern bedeutet, ich traue mich meinen Mitmenschen zu zeigen, dass ich traurig bin, deshalb seid etwas vorsichtiger mit mir."




Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann,
ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.



Die Tage werden anders sein.
Mal heller und mal dunkler schein´.
Die Tage werden anders sein.
Nur nicht mehr wie früher


Miss you





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