Kerze anzünden ...
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icon  Eintrag Nr. 4337 von Mama und Papa  vom 23.12.2021 um 07:26 Uhr icon

Engel des Friedens

Ich träumte in der Weihnachtsnacht,
ich wanderte durch die Tiefen des Himmels
und sah einen Engel über die Wolken gehen.


Die Lichtgestalt lächelte und trat zu mir 
und sagte:
Kennst du mich ?
Ich bin der 
Engel des Friedens.
Ich tröste die Menschen 

und bin bei ihnen in ihrem großen 
Kummer,
wenn er zu groß wird, wenn sie 
sich
auf dem harten Boden der Erde wundgelegen 
haben.

So nehme ich ihre Seele in 
mein Herz
und trage sie zur Höhe
und lege 
sie auf der weichen Wolke des Todes nieder. 

Alle diese Wolken ziehen mit ihren 
Schläfern gen Morgen
und wenn die Sonne 
aufgeht, erwachen sie und leben.

(Jean Paul)

icon  Eintrag Nr. 4336 von Mama und Papa  vom 22.12.2021 um 06:42 Uhr icon

Wo bist du?
Das ist eine von unzähligen Fragen
in der Trauer.
Vielleicht sind diese tiefe Traurigkeit
um den Verlust unserer Lieben,
diese schier unstillbare Sehnsucht
nach dem Himmel, all die vielen Fragen
mit einer Himmelsleiter vergleichbar?
Stufe um Stufe müssen wir auf
unserer Himmelsleiter erklimmen,
die uns dort hinführt, wohin unser Herz verlangt.
Und vielleicht können wir all den Stufen,
die wir nehmen, Namen oder Attribute geben.
Da sind die Stufen der Mutlosigkeit,
oder da ist die Stufe des Zorns,
die Stufe der Angst, des Bangens,
der Verzweiflung.
Aber da sind auch die Stufen des Mutes,
der Hoffnung, des Vertrauens und Glaubens,
des inneren Wachstums
und die wundersamste aller Stufen,
über die wir immer und immer wieder
wie von Zauberhand getragen werden,
das ist die Stufe unserer LIEBE ❤
Hand in Hand nehmen wir eine Stufe
nach der Anderen, bis wir dann eines Tages
unsere Lieben wieder in die Arme schließen dürfen.

Petra Franziska Killinger

icon  Eintrag Nr. 4335 von Mama und Papa  vom 21.12.2021 um 05:29 Uhr icon

Aushalten...

Ich werde deinen Tod
aushalten,
weil ich gehalten bin,
weil DU mir HALT gibst...
Ich werde deinen Tod aushalten...
weil DEINE Hand MEINE hält...
(Petra Franziska Killinger)

icon  Eintrag Nr. 4334 von Mama und Papa  vom 20.12.2021 um 06:18 Uhr icon

Eine Nachricht von Dir

Hab keine Angst.
Höre mir zu.
Ich will nicht gehen,
Mein Leben bist Du.
Doch werd ich gerufen
für´s Leben im Licht.
Ich geh nur voran,
Ich verlasse dich nicht.
( Regina Thaeder )

icon  Eintrag Nr. 4333 von Mama und Papa  vom 19.12.2021 um 05:52 Uhr icon

Ich trag“ ein schwarzes Hemd
weil ich so traurig bin,
ich trage ein schwarzes Hemd
mein Leben ist ohne Sinn,
Muss das Schicksal wirklich so grausam sein,
komm zurück lass mich nicht allein.
Tag und Nacht sehne ich mich nach dir,
komm doch zurück zu mir...
(Christian Anders)

icon  Eintrag Nr. 4332 von Mama und Papa  vom 18.12.2021 um 08:13 Uhr icon

Und manchmal, während wir so schmerzhaft reifen,
dass wir beinahe daran sterben,
erhebt sich aus allem, was wir nicht begreifen,
ein Gesicht und sieht uns strahlend an.

(Rainer Maria Rilke)

icon  Eintrag Nr. 4331 von Mama und Papa  vom 17.12.2021 um 06:39 Uhr icon

Manchmal lebt die Liebe von den
Momenten der Sehnsucht und
vertieft sich um die Stunden,
in denen Liebende einander nicht
sehen. Wohl darum liebt die Liebe
mit geschlossenen Augen und
gehört einzig den Herzen, die
sie fühlen.

Petra Franziska Killinger

icon  Eintrag Nr. 4330 von Mama und Papa  vom 16.12.2021 um 06:55 Uhr icon

Im Nebel...
Im Nebel bist du einst gegangen,
ich möchte sagen, nur voraus,
die Sicht war spärlich und verhangen,
nun sitze ich allein zu Haus.
Drüben, hinter dieser Wand,
ist wohl des langen Weges Ziel,
vielleicht das Regenbogenland,
man weiß darüber ja nicht viel.
Ich hab dein Bild in meinen Händen,
es schwimmt in all den trüben Tränen,
niemals wird die Liebe enden,
tausend Mal will ichs erwähnen.
Jeder geht ihn irgendwann,
den Weg, der durch den Nebel führt,
doch weil ich dich nicht halten kann,
hab ich nur noch Schmerz gespürt.
Er lähmt mir meine müden Glieder
und raubt mir wahrlich den Verstand,
bestimmt sehn wir uns einmal wieder,
hinter dieser dichten Wand.
Ich lebe weiter, hab noch Zeit,
ja, manchmal lach ich auch für dich,
erspäh ich dich im Nebelkleid,
ist dies ein kleiner Trost für mich.
Der Schleier löst sich langsam auf,
mit jedem Neuen bist du hier
und wenn ich durch den Nebel lauf,
dann ists, als gingst du neben mir.
Doreen Kirsche

icon  Eintrag Nr. 4329 von Mama und Papa  vom 15.12.2021 um 07:03 Uhr icon

Mein Herz
Der Mensch denkt wahrlich viel zu klein,
kein Abschied wird für immer sein,
denn alle die zum Licht gelangen,
sind ja nur voraus gegangen.
Auch wenn du tausend Tränen weinst
und kaum noch dran zu glauben scheinst,
mein Herz, oh bitte, denk daran,
dass ich dich besuchen kann.
In Bildern und Erinnerungen,
in Worten, die schon längst verklungen ...
In allem was uns je verband,
Für tot erklärt uns der Verstand ...
Die Liebe aber spricht mitnichten,
solche traurigen Geschichten,
durch sie alleine werd ich bleiben ...
Diese Worte konnt ich schreiben,
weil meine Seele deine spürt,
die Feder wird von Gott geführt,
so lies die Zeilen, komm zur Ruh,
ich schaue von hier drüben zu.
Dein Lächeln lässt mich hell erstrahlen,
so will ich Seelenbilder malen,
dir zum Troste ...jetzt und hier,
schicke ich mein Herz zu dir ...
Ich bin ...und werde immer sein!
Der Mensch denkt wahrlich viel zu klein ....
Du wirst staunen ....irgendwann,
sobald ich dich umarmen kann ...

Doreen Kirsche

icon  Eintrag Nr. 4328 von Mama und Papa  vom 14.12.2021 um 06:56 Uhr icon

Erinnerungen sind ein zärtliches Gefühl
von Liebe,
das Herz und Auge mit Tränen füllt.

Petra Franziska Killinger