Kerze anzünden ...
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Kommentar:

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icon  Eintrag Nr. 4018 von Mama und Papa  vom 06.02.2021 um 07:47 Uhr icon

Trauer

Trauer ist laut und wieder so leise.
Trauer ist Reden und wiederum Schweigen.
Trauer ist Anfang und Ende,
ist dunkel und in ihr ein Licht.
Trauer sucht Hände und will sie auch nicht.
Trauer ist farblos mit Regenbögen.
Trauer ist Stillstand und dann auch Bewegung.
Trauer ist hadern und glauben,
ist vor und zurück.
Trauer ist Lassen und Halten von Glück.
Trauer ist Wüste mit sprechenden Bildern,
voller Wunder, um die Not zu mildern.
Trauer ist Vergehen und Werden,
gewaltiger Sturm und sanfte Ruh,
so wenig ICH und immerzu DU.
Trauer ist so viel Gegensätzliches.
Trauer bricht dich und fügt dich zusammen,
macht dich ganz klein und
größer als jemals zuvor.

Petra Franziska Killinger

icon  Eintrag Nr. 4017 von Mama und Papa  vom 05.02.2021 um 07:52 Uhr icon

Mein Herz ist DEINE Wohnung.
Ich habe sie für DICH eingerichtet,
mit unendlicher Liebe
und zärtlichen Erinnerungen.
Mein Herz ist DEINE Wohnung.
Hier können wir einander besuchen,
einander wiegen und erzählen.

Petra Franziska Killinger

icon  Eintrag Nr. 4016 von Mama und Papa  vom 04.02.2021 um 07:15 Uhr icon

Traumfänger

Auf Silberwolken gleitet er
durch samtig blaue Nächte,
lässt sacht sich nieder neben dir,
verscheucht die finstren Mächte.

Sanft dringt er in dein Traumbild ein -
der Fänger deiner Träume.
Er sammelt all dein Düstres ein,
trägt’s fort auf tote Bäume.

Traumfänger umzärtelt deinen Traum,
will deine Seele schützen.
Traumfänger behütet Zeit und Raum,
bewahrt vor Tränenpfützen.

Traumfänger fliegt auch heute Nacht
schlüpft in Phantasia-Welten,
er bügelt Trauerfalten fort,
lässt Ängste nicht mehr gelten.

Er flutet ein in dein Gehirn,
durchspült Problemstoffräume,
senkt Frieden hinter deine Stirn
und glättet deine Träume.

Traumfänger ist ein Phänomen,
lebt nachts an deinem Bette.
In einem Traum darfst du mal seh’n
Traumfängers Federkette.

© Schlossfee

icon  Eintrag Nr. 4015 von Mama und Papa  vom 03.02.2021 um 06:44 Uhr icon

Das Blatt...

Mit roten Rosen in der Hand,
laufe ich durchs Friedhofstor...
Die Wege sind mir lang bekannt,
weil ich das Liebste hier verlor.

Nun steh ich vor dem kalten Stein
und lese traurig deinen Namen,
Blumen, Engel, Kerzenschein,
dein Bild in einem schwarzen Rahmen.

Ich weine, komme nicht zur Ruh,
Tränen... wie an jedem Tag,
dunkle Erde deckt dich zu...
Gedanken, die ich gar nicht mag.

Auf der kleinen Bank am Baum,
sitz ich frierend, nah bei dir...
Vielleicht ists nur ein schöner Traum,
ich höre deine Stimme hier...

Leise sprichst du mir ins Ohr-
komm, lass uns nach Hause gehn,
steh nun auf, ich fliege vor,
du musst nur nach den Blättern sehn.

Suche dir das Schönste aus
und glaube einfach fest daran,
der Wind, er trägt mich hoch hinaus,
ich komme lange vor dir an.

Im Grabe dort, ich schwöre dir,
auch wenn die Trauer anders spricht,
ist nur ein kleiner Teil von mir,
ich hingegen bin im Licht.

Und Licht ist wahrlich überall,
doch das weißt du sicherlich,
sieh wie ich zur Erde fall,
hier und heut als Blatt für dich.

Schon morgen wirds was andres sein,
such mich einfach im Moment,
schau nicht länger auf den Stein,
nur weil er meinen Namen nennt.

Der Wind bläst sanft die Kerzen aus,
das Blatt fliegt übers Friedhofstor...
Fürwahr...es kennt den Weg nach Haus
und steigt im Abendlicht empor...
D. Kirsche

icon  Eintrag Nr. 4014 von Mama und Papa  vom 02.02.2021 um 06:26 Uhr icon

Nah bei mir...........

So schwer
Traf mich der Moment
Der dich von mir nahm
Als Stern am Firmament
Kein Licht
Fällt auf die Schatten tief in mir

Ich suche Dich überall
Weil ichs noch immer nicht kapier
Ich geh den Weg noch mal zurück
Suche den Augenblick
Unsere Zeit sie ist was mir von Dir bleibt
Ich vergess Dich nicht

Ich behalte Dich für immer hier, bei mir
Niemals gabst du auf - hast Dich gewehrt
Jeden Tag hast du
Gelebt als obs dein letzter wär
Ich fühl mich so machtlos in meinem Schmerz

Denn ein Schwert zerreißt mein Leben zerteilt mein Herz
Ich geh den Weg noch mal zurück
Suche den Augenblick
Unsere Zeit sie ist was mir von Dir bleibt

Ich vergess Dich nicht
Ich behalte Dich
Für immer hier - bei mir

Ich vergess Dich nicht
Denn ich behalte Dich
Für immer hier - bei mir...........

(Songtext von Peter Maffay)

icon  Eintrag Nr. 4013 von Mama und Papa  vom 01.02.2021 um 07:06 Uhr icon

Ich habe immer Zeit für dich ❤

...und dann wenn du dir sicher bist,
dass Sterben nicht das Ende ist,
werden dich die kleinen Zeichen,
auf wundersame Art erreichen.

Weil Trauerschmerzen Kräfte rauben,
ist sie wahrlich schwer zu glauben,
diese Welt...gleich nebenan,
die man gar nicht sehen kann.

Wir hörn sie nicht, es fehlt Präsenz,
man zweifelt an der Existenz,
angetrieben vom Verstand...
und weil man nie Beweise fand.

Nur wer komplett die Angst verliert,
kann fühlen dass sie existiert,
kann fühlen dass des Lebens Schluss,
des Daseins neue Form sein muss.

Gegangne kann man nicht berühren,
wenn man möchte, aber spüren...
Tränen spüln die Seele rein...
Geduld...es wird nicht einfach sein!

Natürliche Empfindsamkeit,
von Herzen tiefe Offenheit,
und die Neugier eines Kindes,
führen dich ins Reich des Windes...

Nimm den Moment als Denkanstoß,
die Phantasie ist grenzenlos...
Lass dich der Träume nicht berauben...
Das Wunder liegt allein im Glauben!

Zeilen die der Liebe dienen...
Gehst du in Resonanz mit ihnen?
Dann reiche mir nun deine Hand,
durch die unsichtbare Wand...

Wie kann denn tot sein was man liebt?
Du weißt doch dass es das nicht gibt...
Schließ die Augen...spür mein Wort...
Das Schwingen zwischen Hier und Dort...

Die Welt, in der die Weisheit wohnt,
die Welt, die es zu fühlen lohnt,
ist mein Zuhaus...besuche mich...
Ich habe immer Zeit für dich ❤...
D.Kirsche

icon  Eintrag Nr. 4012 von Mama und Papa  vom 31.01.2021 um 10:25 Uhr icon

Nun sehe ich DICH nicht mehr.

Nun bleiben mir die Liebe und
das Vertrauen in das Unsichtbare.

Petra Franziska Killinger

icon  Eintrag Nr. 4011 von Mama und Papa  vom 30.01.2021 um 08:53 Uhr icon

Ich bin gerne
bei euch
auf dem Platz
eurer Ruhe.
Hier vergesse ich
die Zeit.

Ihr Weisen,
Sanften, Großmütigen,
die ihr alles Kleinliche,
Ängstliche, Laute
abgelegt habt
mit eurem
Erdengewand.
Schweigend empfangt
ihr mich als
euren Gast

Eure Stätte
schmücke ich mit
Blumen.
In meine leeren Hände
legt ihr ein Stück
eures Friedens
das ich mitnehme
in meinen Alltag.

Renate Salzbrenner

icon  Eintrag Nr. 4010 von Mama und Papa  vom 29.01.2021 um 05:48 Uhr icon

Tränenmeere
Vermutlich hat es Gott gesehn,
du musstest schwere Wege gehn,
die Kraft ging dir allmählich aus,
drum rief er leise-komm nach Haus.
Er hat gerufen und du gingst,
obwohl du doch am Leben hingst...
Ohne dich bin ich so leer,
ich weine uns ein Tränenmeer.
Dann schwimme ich zu dir, mein Herz,
gedanklich...und in all dem Schmerz,
werd ich mich mit dir verbinden,
dich im Meer aus Tränen finden.
Millionen Tropfen, stetes Lieben,
was ich fühlte ist geblieben...
Verbundenheit wird niemals sterben,
auch wenn die Wolken sich verfärben.
Und plötzlich tönt es aus der Zeit-
ertrinke nicht in deinem Leid,
du bist am Leben, tauche auf...
Atme...fühle und dann lauf...
in dein neues, weites Sein,
du bist ganz sicher nicht allein,
ich bin da...und will erwähnen,
ich bin es nicht nur in den Tränen,
nein, in allem kann ich wohnen,
als Sternenlicht am Himmel thronen,
als diese Zeilen dich berühren...
Du kannst mich in den Worten spüren...
Ich bin zu Haus und irgendwann,
glaubst du sicher auch daran...
dass wir nicht Tränenmeere brauchen
um in Seelen einzutauchen...

D.Kirsche

icon  Eintrag Nr. 4009 von Mama und Papa  vom 28.01.2021 um 06:03 Uhr icon

Engel umschweben uns
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

Engel umschweben uns,
wo wir auch gehn,
Engel umgeben uns,
wie wir uns drehn.

Doch wir erkennen sie
nicht in dem Licht,
und zu benennen sie
wissen wir nicht.

Selber zu blenden uns
scheinet der Glanz,
wir von ihm wenden uns
halb oder ganz.

Aber nun haben wir
Engel ein Paar,
denen ja gaben wir
Namen fürwahr.

Und nicht vergaßen wir:
Wirklich einmal
selber besaßen wir
leiblich den Strahl.

Sollten wir wenden uns
ab von dem Glanz?
Sollten verblenden uns
halb oder ganz?

Nein! Wir erkennen euch
freudig im Licht,
und zu benennen euch
zweifeln wir nicht.

Lächelnd ihr gebet uns
wohl zu verstehn,
dass ihr umschwebet uns,
wo wir auch gehn.

( Friedrich Rückert )