Kerze anzünden ...
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icon  Eintrag Nr. 4250 von Mama und Papa  vom 27.09.2021 um 06:39 Uhr icon

Kommen und Gehen

Alles im Leben ist ein Kommen und Gehen:
Geburt und Tod,
Frühling und Herbst,
Tag und Nacht.

Wir Menschen aber hängen unser Herz so gern an Dinge
und wollen sie festhalten:
schöne Augenblicke,
Liebe,
unsere Kinder,
den Partner.

Aber was wäre der Tag ohne die Nacht,
der Frühling ohne den Herbst?
Ich möchte die Sonnenauf- und -untergänge nicht missen,
nicht das Aufbrechen neuen Lebens im Frühling.

Loslassen,
die Dinge kommen und gehen lassen,
begrüßen und Abschied nehmen,
am Tag leben und genießen,
in der Nacht ruhen,
anstatt am Tag von der Nacht zu träumen
und in der Nacht den Tag herbeizusehnen.

Nichts bleibt wie es ist
und doch ist nichts verloren.
Was ich erlebe, bewußt wahrnehme,
bleibt meiner Erinnerung erhalten.
Alles was ich tue oder nicht tue
verändert den Lauf der Dinge.

Bist du glücklich,
genieße es, aber versuche nicht, das Glück festzuhalten!
Bist du traurig, verzweifelt,
nimm deinen Schmerz wahr - er ist Teil des Lebens und wird vergehen
und dich weiterbringen!

© Beate Dietz

icon  Eintrag Nr. 4249 von Mama und Papa  vom 26.09.2021 um 08:06 Uhr icon

Wie geht es weiter...

.....wenn nichts mehr kommt
wenn Stimmen verlöschen
wenn alles getan
wie geht es weiter
wenn vor dir nichts ist
als ein mühsames Bergauf
möchte sein
du gewinnst einen neuen Blick
du wirst hellhöriger
und statt der Füße
tragen Dich Flügel

Annemarie Schnitt

icon  Eintrag Nr. 4248 von Mama und Papa  vom 25.09.2021 um 06:12 Uhr icon

Verlust und Trauer. Zurück bleiben Liebe, Dankbarkeit und Sehnsucht - und in die Seele eingeschliffene Erinnerungen.


Petra Franziska Killinger

icon  Eintrag Nr. 4247 von Mama und Papa  vom 24.09.2021 um 07:14 Uhr icon

Du trägst mein Herz...…

.... denn DU füllst diese Leere,
diese schmerzende Lücke
mit DEINER LIEBE,
versuchst alle Sehnsucht zu stillen
und trägst mein Herz.
Und auch dafür liebe ich DICH …

Petra Franziska Killinger

icon  Eintrag Nr. 4246 von Mama und Papa  vom 23.09.2021 um 05:54 Uhr icon

Wir seh'n uns wieder irgendwann
Weinend bist du aufgewacht,
die Trauer hat dich schwach gemacht.
Ich sehe dich in tiefem Schmerz
und küsse dein gebroch'nes Herz.
Du sagst der Tod ist hart und kalt,
eine finstere Gestalt,
die Menschen aus dem Leben reißt...
Weil du es nicht besser weißt...
Doch sei gewiss, der Tod hat Sinn,
denn er ist ein Neubeginn,
der Umzug in die Ewigkeit...
Und jeder trägt ein Lichterkleid...
Die Menschen sind nur Gast auf Erden,
bevor sie Teil des Jenseits werden.
Im Plan, den jede Seele schreibt,
ist vermerkt wie lang sie bleibt.
Auch wenn sich's schwer verstehen lässt,
alles stand schon vorher fest...
Die Seele hat es so entschieden
und genießt nun wahren Frieden.
Sie wird nicht mit dem Tod verschwinden,
du kannst sie immer wieder finden,
in allem was dein Herz berüht...
Bestimmt hast du mich schon gespürt...
In einem sanften Kälteschauer,
in Lichtern an der Friedhofsmauer,
in Federn, die ich still verteile,
oder hier in dieser Zeile.
In den klaren Regentropfen,
die an deinem Fenster klopfen...
Im lauen Wind...im Sonnenschein...
Führwahr...ich kann in allem sein...
Dein Leben muss nun weitergeh'n...
Komm, ich helf' dir aufzusteh'n...
Wir seh'n uns wieder...irgendwann...
Ich wart' solange... nebenan
©️ Doreen Kirsche

icon  Eintrag Nr. 4245 von Mama und Papa  vom 22.09.2021 um 06:07 Uhr icon

Dein gedenk ich alle Tage.
Dein gedenk ich Tag und Nacht.
Wenn ich abends geh zur Ruhe ,
wenn ich morgens frisch erwacht.
Aller Orten, aller Erden sehe
ich dein geliebtes Bild.
Bis auf einmal eine Träne
dich vor meinem Blick verhüllt...
( Max Bewer )

icon  Eintrag Nr. 4244 von Mama und Papa  vom 21.09.2021 um 09:17 Uhr icon

Die Botschaft

Ich war...

Ich war der hübsche Schmetterling,
der sich in deinem Haar verfing,
ich war der Luftzug, sanft und warm,
das Kribbeln, einst, auf deinem Arm.

Ich war das Flackern aller Kerzen,
der kurze Stich in deinem Herzen,
ich war der traurige Gesang,
der im Radio erklang.

Ich war der Stein, in deiner Hand,
ein kleines Schimmern an der Wand,
ich war das Netz, ganz fein gewebt,
die Feder, die zur Erde schwebt.

Ich war der Schatten, hier im Raum,
fiel als Blatt so oft vom Baum,
ich war der hellste aller Sterne,
den du sahst in weiter Ferne.

Ich war der Duft, den du gerochen,
all die Worte, die gesprochen,
all die Worte, tief im Innern,
welche dich an mich erinnern.

Ich war die Wolke, gross und weis,
war im Sand der kleine Kreis
und dann möcht ich noch erwähnen,
ich war jede deiner Tränen.

Ich war und bleibe, stets und immer,
nebenan, in diesem Zimmer,
in deinem Herzen, ganz ganz nah,
bin ich allzeit für dich da.

Ich bin die Zeilen, die du liest,
bin der Moment, den du genießt,
ich bin der Wind, der grade weht,
ich bin die Liebe... die nie geht ♥️.
D. Kirsche

icon  Eintrag Nr. 4243 von Mama und Papa  vom 20.09.2021 um 09:06 Uhr icon

Wo Blumen wachsen

Wo Blumen wachsen,
die niemand gesät hat,
ist Liebe,
ist Wunder,
ist Zauber.

© Monika Minder

icon  Eintrag Nr. 4242 von Mama und Papa  vom 19.09.2021 um 09:39 Uhr icon

Jedes Ende wird ein Anfang sein............


So wie ein Kreis, der sich niemals verliert
Der unendlich endlos ist und niemals beginnt
So wie ein Band, das niemals zerreißt
Oder wie unsere Zeit, die niemals verrinnt

Wie ein Mosaik, das plötzlich Sinn ergibt
Wie ein Leuchtturm im Sturm, dessen Auge uns sieht
Wir wolln nicht immer Abschied nehmn
Doch wir könnn nicht immer bleiben

Denn "Leben" heißt auch weiterzureisen
Jede Zukunft wird Vergangenheit
Und jedes Ende wird ein Anfang sein

Wenn der Vorhang fällt, geht ein andrer dafür auf
Eine Hoffnung stirbt leise, ein neues Leben schreit laut
Auch wenn der Winter den Sommer niemals sieht
So weiß er doch ganz genau, dass es ihn immer gibt
Jede Zukunft wird Vergangenheit

Und jedes Ende wird ein Anfang sein
Niemand weiß genau wie lang er bleibt
Doch wir gehn in eine andre Zeit
Jede Zukunft wird Vergangenheit
Jedes Ende wird ein Anfang sein

Jede Zukunft wird Vergangenheit
Und jedes Ende wird ein Anfang sein
Niemand weiß genau wie lang er bleibt
Doch wir gehn in eine andre Zeit

Jede Zukunft wird Vergangenheit
Jedes Ende wird ein Anfang sein

(Peter Maffay aus seinem neuen Album "So weit")

icon  Eintrag Nr. 4241 von Mama und Papa  vom 18.09.2021 um 05:32 Uhr icon

Du bist mein Stern
du bist mein Licht,
du bist die Liebe,
die zu mir spricht.

Du bist mein Engel,
du bist mir ganz nah,
du bist immer bei mir,
du bist stets für mich da.

Du warst, du bist,
du wirst immer sein,
ich schau in mein Herz,
dort bist du daheim.

Ewig wirst du
meine Seele berühren,
ich schließe meine Augen,
dann kann ich dich spüren.

Denn du bist mein Stern,
bist mein Engel, mein Licht,
du bist die Liebe,
die zu mir spricht.

© Sabine Müller