Kerze anzünden ...
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Kommentar:

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icon  Eintrag Nr. 4119 von Mama und Papa  vom 18.05.2021 um 06:24 Uhr icon

Kann nicht mehr ins Leere fallen,
höre Glocken hell erschallen.
Wanderte vom Dunkel ins Licht,
doch tot bin ich nicht.
Tod ist nur was ihr verloren gebt,
was ihr in Liebe gedenkt; auf ewig lebt.

Martina Rose-Hörst

icon  Eintrag Nr. 4118 von Mama und Papa  vom 17.05.2021 um 07:15 Uhr icon

Wie kann ich es ertragen
Wie kann ich es ertragen,
dass noch eine Sonne lacht,
dass Morgen wieder kommt und dunkle Nacht.

Wie kann ich es ertragen,
dass alles weitergeht,
dass Uhren gehn und Glocken schlagen,
wie wenn der Wind gar nichts verwehte.

Wie kann ich es ertragen,
dass ich dein Auge nie mehr seh,
dass wie in deinen Lebenstagen
mein Herz zur Sonne geht.

Wie kann ich es ertragen?

(© Monika Minder)

icon  Eintrag Nr. 4117 von Mama und Papa  vom 16.05.2021 um 08:55 Uhr icon

Auf den Flügeln des Windes..
Flieg nur, flieg fort,
auf den Flügeln des Windes,
unbeschwert und leicht.
Nichts was dich hält,
nichts, was dich noch erreicht.

Grüße uns den Mond
und die Sterne,
winke mit leichter Hand,
lass deine Seele schweben,
dort, im weiten Land.

Finde deine Ruhe,
wie eine Feder, ganz leicht,
dort in unendlicher Ferne,
die bis zur Ewigkeit reicht.
( Petra Elvira Schulte )

icon  Eintrag Nr. 4116 von Mama und Papa  vom 15.05.2021 um 08:38 Uhr icon

Es gibt Menschen, die wir in der Erde
begraben, aber andere, die wir besonders zärtlich
lieben, sind in unser Herz gebettet.
( Honoré de Balzac )

icon  Eintrag Nr. 4115 von Mama und Papa  vom 14.05.2021 um 08:07 Uhr icon

Trauer ist die Brücke zur Liebe, die in der Erinnerung
zu etwas Kostbarem und Ewigem wird.

(© Monika Minder)

icon  Eintrag Nr. 4114 von Mama und Papa  vom 13.05.2021 um 09:51 Uhr icon

Wenn es gelingt

die Trauer
zu tauchen
ins Lächeln

wenn es gelingt

die Trauer
zu locken
ins Licht

wenn es gelingt

die Trauer
zu verwandeln
in Leben

was
wenn es gelingt

(A. Schnitt)

icon  Eintrag Nr. 4113 von Mama und Papa  vom 12.05.2021 um 06:44 Uhr icon

Irgendwann werde ich mich dem Himmel zuwenden,
ღ«❀ meine Augen schließen und wissen,
ღ«❀ ich habe alles erduldet, alles zugelassen,
ღ«❀ habe alles getan und gegeben,
ღ«❀ ich war traurig, aber auch mutig,
ღ«❀ verschlossen und aufmerksam,
ღ«❀ habe gesucht und gefunden,
ღ«❀ nicht alles, aber vieles,
ღ«❀ habe gekämpft und gerungen,
ღ«❀ geliebt, gelitten und neu vertraut.

ღ«❀ Irgendwann werde ich mich dem Himmel zuwenden,
ღ«❀ meine Augen schließen und wissen,
ღ«❀ ich habe alles getan, um dir zu begegnen.
ღ«❀ Und nun bin ich da!

ღ«❀ Petra Franziska Killinger

icon  Eintrag Nr. 4112 von Mama und Papa  vom 11.05.2021 um 06:13 Uhr icon

Weder die untergehende Sonne
noch das verwehende Blatt.

Weder die fallende Rose
noch die ruhende Feder.

Weder die Spuren im Sand
noch das geschlossene Buch.

Beschreiben die Traurigkeit
die das Herz durchdringt,
wenn die Seele Abschied nimmt.

( Petra Franziska Killinger )

icon  Eintrag Nr. 4111 von Mama und Papa  vom 10.05.2021 um 06:26 Uhr icon

Wir haben es heute besonders schwer,
Zeiten der Trauer durchzustehen. Täglich hören wir,
was irgendwo auf der Welt an Unglück geschieht,
was an Leid und Elend erlitten wird,
und wir schützen uns davor dadurch,
daß wir alles schnell wieder vergessen.

So erwarten wir es auch von den Trauernden,
und sie selbst entschuldigen sich,
daß es ihnen nach vier Wochen
noch immer nicht besser geht.
Die Freunde reden nicht mehr darüber.
Nicht daran rühren, sagen sie.

Aber ich wünschte im Gegenteil, wir fänden Worte,
über den Weggegangenen zu reden,
über all die langen Jahre der Freundschaft,
der Liebe und des Glücks, die vergangen sind
und doch noch so nah gegenwärtig.

Ich will dir sagen, was dir hilft:

Weinen, weil du verlassen bist, denn du bist es.
Weil dir kalt ist. Es ist wirklich kalt.
Weil dir das Weh das Herz zusammenzieht,
mehr, als irgendeiner von uns ermisst.
Du brauchst nicht unter der Eisdecke zu leben.

Schreie, auch wenn es jemand hört.
Ich verstehe es, wenn du zornig bist
über das Unrecht, das dich getroffen hat.
Wenn du wütend bist auch auf Gott,
der das zugelassen oder gar gewollt hat.
Auch Hiob klagte Gott mit harten Worten an.

Verstummen, wenn du das Gefühl hast,
der andere könne dich nicht verstehen.
Wenn du zu müde bist, zu reden,
oder wenn du dich , auf eine seltsame
und grausame Weise, schuldig fühlst.

Eines Tages wird es nicht mehr so wichtig sein,
zu weinen oder zu schreien. Aber jetzt ist es gut
Und jetzt soll es dir niemand verwehren.

~ Jörg Zink ~

icon  Eintrag Nr. 4110 von Mama und Papa  vom 09.05.2021 um 08:55 Uhr icon

Innig haben wir dich geliebt.
Doch sprachlos ist unsere Liebe gewesen
und in Schleier gehüllt.
Jetzt aber schreit sie laut auf zu dir
und möchte unverschleiert vor dir stehen.
Denn stets ist es so,
dass die Liebe ihre eigene Tiefe nicht kennt –
bis zur Stunde der Trennung.
( Khalil Gibran )