Kerze anzünden ...
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Kommentar:

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icon  Eintrag Nr. 3926 von Mama und Papa  vom 06.11.2020 um 06:52 Uhr icon

Trauerzeit

Wie soll mein Herz verstehen,
dass Du für immer gegangen bist?
Wie soll mein Herz verstehen,
was der Verstand nicht fassen kann?

Um Trauern zu können,
muss das Herz erst einmal
das Unfassbare erfassen lernen...


Petra Franziska Killinger

icon  Eintrag Nr. 3925 von Mama und Papa  vom 05.11.2020 um 07:47 Uhr icon

Mag Land um Land
anwachsen zwischen uns,
so muss doch dein
Herz in dem meinen bleiben,
doppelt schlagend.
Und was ich tu und träume,
schließt dich ein…
(Elisabeth Barret Browning)

icon  Eintrag Nr. 3924 von Mama und Papa  vom 04.11.2020 um 06:29 Uhr icon

Machtlos....
Wir stehen machtlos daneben
begreifen nicht was geschah
und die Träume der Zukunft
reisen mit unseren Tränen
wie ein endloser Fluss
in das Land der Liebe...
(Heidi Maria Artinger)

icon  Eintrag Nr. 3923 von Mama und Papa  vom 03.11.2020 um 09:45 Uhr icon

Sobald ich selber fliegen kann

Trauer zwingt mich in die Knie ,
der Schmerz im Herzen, schlimm wie nie.
Tränen bei fast jedem Schritt,
ein Teil von mir starb mit dir mit.

Ich wandle müde durch die Zeit...
Warst du wirklich schon bereit?
Und sag, hast du es denn gespürt,
dass dein Weg ins Jenseits führt?

Weinend steh ich vor den Scherben.
Wie konntest du nur einfach sterben...
Oh Schicksal...du bist so gemein...
Gestern glücklich...heut allein...

Ich lauf zum Grab und red mit dir,
ein Schmetterling fliegt leis zu mir,
er landet sanft auf meinem Arm,
mein Herz wird plötzlich weit und warm.

Bunt und schön verweilt er still,
vielleicht weil er mir sagen will,
dass trotz der arg gefühlten Last,
du dich ja nur verwandelt hast.

In diesen schönen Schmetterling,
an dem noch immer Liebe hing,
an dem noch immer Farbe wahr,
obwohl ihn doch der Tod gebar.

Welch wundervolles, klares Zeichen...
Ja, du konntest mich erreichen
und wenn ich auch noch immer wein,
weiß ich, ich bin nicht allein.

Er fliegt dahin, ich schau ihm zu,
ich spür die lang ersehnte Ruh...
Wir sehn uns wieder irgendwann,
sobald ich selber fliegen kann...

D.Kirsche

icon  Eintrag Nr. 3922 von Mama und Papa  vom 02.11.2020 um 06:58 Uhr icon

Ich sehne nach dem Gestern mich
sehn mich nach deiner Art
an deinen Platz ersehn ich dich
ein Sehnen heiß und zart

Ich sehne uns im Sommerlicht
ich sehne uns bei Nacht
in Schnee und Regen sehn ich dich
sehn dich in meinen Tag

Ich leide Sehnsucht, leide wild
ich sehne unter Schmerz
ich sehn herbei dein lichtes Bild
ins Sehnsuchtsloch im Herz

Ich sehne mir ein Loch ins Herz
das Sehnen hört nicht auf
ich lenk mein Sehnen himmelwärts
und weiß du sehnst dich auch

Sabine Ludwigs

icon  Eintrag Nr. 3921 von Mama und Papa  vom 01.11.2020 um 01:01 Uhr icon

Stellt euch vor, viele Millionen Schmetterlinge sammeln im Herbst ihre Kräfte und fliegen tausende von Kilometern, um genau am 1. November, am Tag von Allerheiligen zu landen. Gibt es nicht? Doch gibt es! Genau davon erzählen uns die Monarchfalter, diese ganz besonderen Schmetterlinge, die pünktlich am Tag von Allerheiligen in einem kleinen Ort im Hochland von Mexiko ankommen. Welch ein unglaubliches Zusammenspiel von Kraft und Zeit – Symbolik und Liebe.

Ausgestattet mit einem der zartesten Kleider, das wir uns unter den Tieren nur vorstellen können, einem Körpergewicht von vielleicht einem halben Gramm, aber mit einem leichten Flügelschlag und einer ihnen zugewiesenen Kraft, die wir kaum für möglich halten, überfliegen diese symbolischen Seelentierchen im Verbund die höchsten Berge, wissen das Angebot der Auf- und Abwinde zu nutzen, damit die Kraft reicht, legen eine tägliche Strecke von weit mehr als 100 Kilometern zurück, um pünktlich am Tag von Allerheiligen und zeitgleich zu den Gedenkfeiern und Prozessionen in den Baumwipfeln zu landen, um im Frühjahr des kommenden Jahres wieder zurückzukehren.

Was hat das mit uns zu tun? Mexiko, das liegt mindestens 10.000 Kilometer direkte Luftlinie von uns entfernt, sodass wir also nicht zwingend von nächster NachbA**chaft sprechen können. Und doch bringt es die Zeit mit sich, dass wir darüber erfahren und nachdenken.

Wenn also ein kleines Tierchen, allein ausgestattet mit einem unglaublichen Instinkt und Willen, wenn solch ein Tierchen solch eine ungeheure Kraft aufbringen kann, können wir, ja müssen wir da nicht zumindest den Versuch wagen, ihm in diesem Punkt zu folgen?

Für die Dorfbewohner Mexikos zeigen sich in den Schmetterlingen die Seelen ihrer lieben Verstorbenen – sie erspüren in ihnen die bleibende Verbindung zwischen Himmel und Erde.

Welches innere Bild wir auch immer für uns nehmen mögen, sei es das Trostbild von der vollkommenen Verwandlung – also von der Raupe über die Puppe zum Schmetterling und seinem Flug in den ewigen Lüften als ein Bild von Tod, Umwandlung und Neuwerden – oder ein Bild, das uns von Geheimnis, von Zutrauen und Kraft erzählt, das bleibt jedem von uns selbst überlassen. Vielleicht nur so viel:

Ob wir in diesen Tagen an die im Hochland von Mexiko eintreffenden Schmetterlinge denken oder in das warme Licht der Kerzen schauen, die wir für unser Liebsten entzündet haben, zu Hause oder auf den Gräbern, lasst uns darauf vertrauen, dass der tief schmerzenden Trennung das Wiedersehen folgen wird!


Petra Franziska Killinger

icon  Eintrag Nr. 3920 von Mama und Papa  vom 31.10.2020 um 10:05 Uhr icon

WAS ICH DIR NOCH SAGEN WOLLTE

Was ich DIR noch sagen wollte
es bleibt ungesagt
was ich DICH noch fragen wollte
es bleibt ungefragt.

Was ich DIR noch zeigen wollte
es bleibt ungeseh'n
was wir uns noch erträumten
es bleibt ungescheh'n.

Der Tod kam ohne Zagen
riss unser Band entzwei
nie mehr ein Wort, ein Blick von DIR
alles versäumt, vorbei?

Doch werd' ich DICH im Herzen tragen
drin träume ich mit DIR
ich werde DICH im Herzen fragen
drin bist DU stets mit mir.

Josef Albert Stöckl

icon  Eintrag Nr. 3919 von Mama und Papa  vom 31.10.2020 um 08:14 Uhr icon

Für dieses unsichtbare Leid,
gibt man uns nur eine begrenzte Trauerzeit.
Denn in unsern verwundeten Seelen,
werden unsere Kinder doch ewiglich fehlen.
Erst wenn sie ihr Kind zu Grabe tragen,
werden sie verstehen den Schmerz und unsere Klagen.
(Holger Günther)

icon  Eintrag Nr. 3918 von Mama und Papa  vom 30.10.2020 um 06:56 Uhr icon

Wir wissen nicht, wie viel Zeit uns bleibt.
Doch in der Magie des Augenblicks sind wir
jenseits von Raum und Zeit ,
und nichts hat ein Ende....
( Herman Hesse )

icon  Eintrag Nr. 3917 von Ramona Schroeder  vom 29.10.2020 um 12:37 Uhr icon

Was - wenn ich dir heute einmal antworten würde

würdest du erschrocken die Seite verlassen
oder neugierig weiterlesen

dir denken - "nein, dass kann nicht sein"
dass ich dir heute Antwort gebe

warum nicht - frag ich dich

du schreibst mir doch auch fast täglich
und darüber freue ich mich sehr

doch bin ich auch traurig
wenn ich lese und sehe wie es dir oft geht

daher habe ich heute - einige Jahre in meinem neuen Leben
den Entschluss gefasst - dir zu antworten

glaub mir - es geht mir gut
denn ich bin angekommen

ich besitze nun ungeahnte Möglichkeiten
mich dir mitzuteilen

es ist nicht nur der Regentropfen
den ich dir heute auf deiner Haut spüren lasse

nimm die Wärme der Sonne als mein Geschenk
die ich deinem Herzen schicke

oder eine Fußspur - die ich für dich gegangen
ja schau nur genau hin

ich danke Euch für Eure Liebe
darum nehmt meine Geschenke als Zeichen
bis wir uns wiedersehen


... und was meinst du
wer meine Gedanken für dich weitergibt, sie niederschreibt

.... es ist eine Kraft
die du dir nicht vorstellen kannst
die dies möglich macht

So, und jetzt ein unendlichen Gruß"
von ganzem Herzen